Hp-Signal
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Hauptsignale zeigen an, ob und mit welcher Geschwindigkeit Züge den anschließenden Gleisabschnitt befahren dürfen.
Die Signale sind entweder Formsignale und zeigen ein oder zwei Flügel als Tagzeichen und ebenso viele Lichter als Nachtzeichen, oder sie sind Lichtsignale mit ein oder zwei Lichtern (bei DR-Signalen auch mehreren Lichtern) als Tages- und Nachtzeichen.
Hauptsignale sind:
- Einfahrsignale
- Ausfahrsignale
- Zwischensignale (innerhalb eines Bahnhofs)
- Blocksignale
- Deckungssignale (vor Gefahrpunkten auf freier Strecke)
Hauptsignale befinden sich in der Regel rechts neben oder über dem Gleis, zu dem sie gehören. Im Gleiswechselbetrieb stehen sie unmittelbar links neben oder über dem Gleis. Die Grundstellung von Hauptsignalen ist in der Regel "Halt" (Signal Hp0). Ausnahmen sind Selbstblocksignale, sie zeigen als Grundstellung "Fahrt" (Hp1).
[Früher wurde bei der DR zwischen den Signalbegriffen für Formhauptsignale (Hf) und Lichtsignale (Hl) unterschieden, bei der DB(-AG) werden beide unter dem Begriff Hp zusammen gefasst.]
Zeichner: F. Hein
Hautsignale sind durch ein weiß-rot-weißes Mastschild gekennzeichnet, wenn bei gestörtem Signal Züge nur auf schriftlichen Befehl des Fahrdienstleiters oder auf Ersatzsignal oder Falschfahrt-Auftragssignal oder Vorsichtssignal, Rangierfahrten nur mit mündlicher Zustimmung des für das Signal zuständigen Wärters weiterfahren dürfen.
Ein weiß-gelb-weiß-gelb-weißes Mastschild kennzeichnet solche Hauptsignale, wenn Züge auf Sicht weiterfahren dürfen, obwohl das Signal gestört ist oder Rotlicht zeigt und eine Verständigung mit dem Fahrdienstleiter nicht möglich ist.

