Weichensignal
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Dieser Artikel beschreibt die Reichweite der Variablen <WEICHENSTELLUNG>
Die Reichweite der Variablen <WEICHENSTELLUNG> hat Auswirkung auf die Stellung der Weichensignale, die mit den Werten 'WeichenStellung1' und 'WeichenStellung2' gesteuert werden.
Einzelweiche
Reichweite der Variablen <WEICHENSTELLUNG> bei einer Einzelweiche (Alle Angaben in Baurichtung!):
50m vor dem Nullpunkt / 20m hinter dem Nullpunkt, der Nullpunkt liegt am Gleisende des abzweigenden Gleises. Die Reichweite beträgt 70m
Nachfolgend wird der Wirkbereich verkürzt dargestellt:
-50m/+20m
Weichenkombinationen
Reichweite der Variablen <WEICHENSTELLUNG> bei einer Weichenkombination, hier zunächst für Weichen mit gleicher Ausrichtung:
Zwei oder mehr Weichen hintereinander:
Reichweite wie Einzelweiche, jedoch greift die folgende Weiche in die vorhergende Weiche
Bei Weichenabstand 50m gilt:
Weiche 1 -50m/0m
Weiche 2 -50m/20m
Bei Weichenabstand 40m gilt:
Weiche 1 -50m/-10m
Weiche 2 -50m/20m
Bei Weichenabstand 30m gilt:
Weiche 1 -50m/-20m
Weiche 2 -50m/20m
Einfügen von Weichenlaternen/-signalen
Hieraus folgt, das der Einfügepumkt der Weichelaternen/-signale, der sich ja stets im Bereich der dazugehörenden Weiche befinden muß, ggf. gegen die Baurichtung verschoben wird. Eine praktikable Lösung ist, den Einfügepunkt des Signalobjektes um 30m vorzuverlegen. D.h. der Einfügepunkt der Objektes und das Objekt selbst haben einen Abstand von 30m. Weiterhin ist die Reihenfolge der Weichendefinition wichtig. Um eine aufsteigende Überlappung zu erreichen, ist es notwendig die Weichen in Richtung der Steckenkilometrierung einzubauen.
Bei eng beineinander liegenden Weichen (z. Bsp. Spitze gegen Spitze) überlappen sich die Reichweiten in der Regel so ungünstig, das es für die Ansteuerung der Weichensignale/-laternen günstiger ist, diese nicht im Stammgleis, sondern im abzweigenden Gleis zu definieren.
Lage der Weichen im Strukturbaum
Strecke von A nach B mit km 0,0 nach km 0,3
W1 bei km 0,10
W2 bei km 0,13
W3 bei km 0,16
Bei einem Abstand von 30m müssen die Weichen
in der Reihenfolge W1 -> W2 -> W3 definiert werden.
Wird dies nicht gemacht, so überschneiden sich die Gültigkeitsbereiche so unglücklich, das die mittlere oder letzte Weiche ihre Laterne nicht mehr mitnimmt.
Man könnte es so vorstellen: Ich lege die drei Weichen mit ihren Variablen übereinander, wie bei dieser Skizze:
...............:::::W3::
............:::::W2::
.........:::::W1::
So ist immer ein Stückchen des Gültigkeitsbereiches erreichbar,
wobei hingegen bei dieser Definition:
............:::::W2::
...............:::::W3::
.........:::::W1::
der Gültigkeitsbereich von W3 nicht mehr erreicht wird, da W2 diesen verdeckt.
Hinweis:
Siehe auch die Diskussion unter: http://www.loksimulatoren.de/index.php?page=Thread&threadID=3410
